Die Reise beginnt: Hua Hin / Cha-Am
Dieses Mal starteten wir vom Flughafen Zürich – und im Gepäck hatte ich etwas Besonderes: meine Eltern. Die beiden zum ersten Mal mit nach Thailand zu nehmen, war einer dieser Pläne, die man lange vor sich herschiebt. Jetzt war es endlich soweit.
Über Abu Dhabi ging es nach Bangkok. Die ersten drei Tage und zwei Nächte nutzten wir, um in der Stadt anzukommen – nicht nur geografisch, sondern auch körperlich. Jetlag, Hitze, die Reizüberflutung einer Millionenmetropole – Bangkok gibt dir alles auf einmal, und man braucht einen Moment, um mitzukommen.
Auf unserer Liste standen Chinatown mit seinen engen Gassen und Garküchen, der Tempelkomplex Wat Pho mit dem riesigen liegenden Buddha und eine Dinner-Kreuzfahrt auf dem Chao Phraya. Gerade die Fahrt auf dem Fluss abends, wenn die Tempel und Hochhäuser beleuchtet am Ufer vorbeiziehen, war für meine Eltern einer der Momente, über die sie noch Wochen später gesprochen haben.
Von Bangkok aus fuhren wir mit einem privaten Van nach Hua Hin – rund dreieinhalb Stunden, bequem und ohne Stress. Dort bezogen wir eine private Villa mit Pool für fünf Nächte. Nach dem Trubel von Bangkok genau das Richtige: morgens im Pool, nachmittags durch die Stadt, abends auf dem Nachtmarkt.
Nach fünf Nächten stiegen wir in einen Mietwagen und fuhren die kurze Strecke nach Cha-Am – keine halbe Stunde, und wir standen am Strand. Noch einmal fünf Nächte, diesmal mit noch mehr Ruhe, noch mehr Meer, noch mehr Zeit füreinander.
Für die Rückfahrt nach Bangkok nahmen wir wieder einen privaten Van und übernachteten eine letzte Nacht in der Nähe des Flughafens Suvarnabhumi. Am nächsten Morgen ging es über Abu Dhabi zurück nach Zürich.
Eine Reise mit den eigenen Eltern ist anders als mit Freunden oder allein. Langsamer manchmal, dafür aufmerksamer. Man sieht Dinge durch ihre Augen, die man allein übersehen hätte. Und man nimmt Erinnerungen mit nach Hause, die weit über das Reiseziel hinausgehen.





























