Am 5. Mai 2025 ging es vom Flughafen Memmingen aus nach Dubrovnik – der Auftakt zu einer größeren Balkan-Rundreise, bei der wir uns auch noch Bosnien-Herzegowina und Montenegro vorgenommen hatten. Sieben Tage an der Adria, geplant war das Ganze bewusst mit dem Mietwagen statt mit fertigem Pauschalprogramm.
Anreise – ein kleiner Flughafen und ganz wenig Gepäck
Den günstigen Flug für 50 € pro Person, hin und zurück, habe ich über Google Flights gefunden und dann über trip.com gebucht. Möglich war der Preis nur, weil der Tarif ausschließlich kleines Handgepäck erlaubt – maximal 40 x 30 x 20 cm, ohne Bordtrolley. Für sieben Tage an der Adria hat das völlig gereicht.
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Den Parkplatz für den Zeitraum vom 5. bis 12. Mai habe ich über Airparks gebucht, 80,10 €. Der nicht überdachte Platz lag etwa zehn Minuten zu Fuß vom Terminal entfernt. Der Flughafen Memmingen selbst ist mickrig und bietet außer einem kleinen Bistro nicht wirklich etwas – wer früh dran ist, sollte sich vorher mit Verpflegung eindecken.

Take-off war schon um 6 Uhr, nach eineinhalb Stunden sind wir in Dubrovnik gelandet.
Landung, Mietwagen und eine Gebühr fürs Grenzüberschreiten
Nur kurz über den Parkplatz gelaufen, und schon waren wir beim Autovermieter. Wir haben uns für Enterprise entschieden, gebucht über CHECK24, und einen neuen Opel Mokka bekommen. Weil wir mit dem Wagen auch noch Bosnien-Herzegowina und Montenegro besuchen wollten, kam eine Gebühr fürs Grenzüberschreiten obendrauf. Zu den genauen Beträgen von damals habe ich keine Unterlagen mehr gefunden – die folgenden Zahlen in der Kostentabelle unten sind deshalb an aktuellen Vergleichspreisen orientiert, nicht der exakte Originalbetrag.
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Nachdem wir den Wagen mit dem Vermieter auf Schäden und Tankfüllung untersucht hatten, ging es direkt weiter zur Unterkunft.
Unterkunft in Lapad – bewusst nicht in der Altstadt
Wir haben uns mit Absicht gegen eine Unterkunft in oder unmittelbarer Nähe der Altstadt entschieden. Schlicht und einfach wegen der Kosten. Für zwei Übernachtungen in den K-Apartments in Lapad, nahe der Bucht Uvala Lapad, haben wir 139,86 € bezahlt. Diese Unterkunft gibt es heute nicht mehr – zumindest nicht mehr auf booking.com, wo wir damals gebucht hatten. Weitere Unterkünfte in Lapad findest Du hier:
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Strategisch war die Lage gut und mit dem Auto problemlos erreichbar. Zu Fuß mussten wir allerdings jedes Mal rund 100 Stufen überwinden, um zum Strand oder zu den Restaurants zu kommen – hin und zurück. Nur weil Dubrovnik und die angrenzenden Ortschaften an der Küste liegen, heißt das nicht, dass hier alles flach ist. Treppen und steile Aufstiege begegnen einem hier ständig. Pack entsprechendes Schuhwerk ein.

Der erste Abend – Sunset-Strand und ein Essen allein
Gepäck in der Unterkunft verstaut, und sofort ging es los, die Umgebung zu erkunden. Zuerst an den Strand, der auch Sunset-Strand genannt wird. Kein Sandstrand, und Anfang Mai war es uns noch zu kalt zum Baden. Wir haben uns lieber für eine Kugel Eis entschieden, 1,20 €.
Zu Abend habe ich an diesem ersten Abend allein gegessen, im Restaurant Maškaron. Schönes Lokal, große Auswahl an Speisen, und das Essen war lecker. Preislich fand ich es persönlich aber etwas hoch angesetzt – ein Cevapi für 20 € ist schon stolz, heute kostet es dort bereits 22 €.
Mit dem Bus in die Altstadt
Am nächsten Morgen ging es in die Altstadt von Dubrovnik. Die Bushaltestelle lag nur etwa 100 Stufen von der Unterkunft entfernt, direkt gegenüber gab es einen Bäcker, wo wir uns für den Tag gestärkt haben. Mit der orangenen Buslinie 4 sind wir von Uvala Lapad 1 bis nach Pile gefahren, der Endstation direkt vor den Toren der Altstadt. Die Fahrt dauert je nach Verkehr etwa 15 bis 20 Minuten. Tickets gibt es direkt beim Fahrer für 2,50 € pro Person – dafür solltest Du das Geld passend haben, der Fahrer gibt nicht heraus. Günstiger wird's am Kiosk, aber an unserer Haltestelle gab es keinen.
An der Endstation herrscht Chaos, weil dort alle Buslinien halten und alle in die Altstadt wollen. Sobald man aussteigt und Richtung Innenstadt läuft, gibt es auf der rechten Seite einen schönen Viewpoint, von dem aus man die Stadtmauer von Dubrovnik und die Festung Lovrijenac fotografieren kann.

Die Altstadt – schön, aber ordentlich gehypt
Vorneweg: Die Altstadt ist sicherlich schön und gut gepflegt. Durch die Serie Game of Thrones ist sie aber inzwischen ziemlich überlaufen. Jeder möchte die berühmten Drehorte sehen und ein Foto auf der Jesuitentreppe machen, wo Cersei in der Serie öffentlich zur Schau gestellt wurde. Für die Kugel Eis haben wir hier 2,50 € bezahlt – gut das Doppelte vom Preis in Lapad.
Mein persönliches Highlight waren die Bar Mala Buža und die Buža Bar. Beide sind versteckt und nur durch relativ kleine Öffnungen in der Stadtmauer zu erreichen – von dort sitzt man quasi direkt über dem Meer.

Was wir ausgelassen haben – und was Du trotzdem wissen solltest
Drei Dinge in und um Dubrovnik haben wir uns bewusst gespart. Damit hier nichts falsch ankommt: Das sind keine eigenen Erlebnisse, sondern Empfehlungen aus meiner Recherche.
Vom alten Hafen kann man per Boot zur Insel Lokrum fahren und dort unter anderem den bekannten Iron Throne bestaunen. Für die jeweils gut 15-minütige Fahrt werden aber rund 30 € pro Person für Hin- und Rückfahrt fällig – das war uns zu viel, wir sind nicht gefahren.
Das Begehen der Stadtmauer soll ein echtes Erlebnis sein, habe ich mehrfach gelesen – wir sind sie aber nicht gegangen. Der Eintritt liegt aktuell je nach Saison bei 35 bis 40 € pro Erwachsenem. Wer sich dafür entscheidet, sollte es nicht in der prallen Mittagssonne im Sommer machen und auf ausreichend Trinkwasser achten. Tickets gibt es hier:
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Ebenfalls ausgelassen: die Seilbahn auf den Berg Srđ, mit angeblich toller Aussicht auf Altstadt und Adria. Ein Ticket kostet aktuell 30 € für Hin- und Rückfahrt, 17 € für die einfache Strecke. Buchen kann man über die offizielle Seite ulaznice.hr (reine Infoverlinkung, kein Partnerlink von uns) – oder, noch besser, direkt vor Ort an der Talstation.
Der Rückweg zur Unterkunft und ein letzter Ausflug
Zurück zur Unterkunft sind wir spaziert, die rund 45-minütige Strecke haben wir uns mit einem Zwischenstopp im Restaurant Belvedere versüßt, Ul. Iva Vojnovića 58 in Dubrovnik. Das Essen dort war günstiger und, wie ich fand, sogar leckerer als im Restaurant am Abend zuvor.
Am späten Nachmittag ging es noch einmal mit dem Auto los, zum Hafen von Dubrovnik, über die Franjo-Tuđman-Brücke, und für eine kurze Ausfahrt in die Berge.

Am nächsten Morgen ging es weiter – in ein weiteres Land, das wir vorher noch nie besucht hatten. Dazu mehr in Teil 2.
Was diese Etappe gekostet hat
| Posten | für | Preis |
|---|---|---|
| Flug Memmingen–Dubrovnik, Hin- und Rückflug, recherchiert über Google Flights, gebucht über trip.com | 2 Personen | 100,00 € |
| Parkplatz Flughafen Memmingen, 5.–12. Mai, über Airparks | 1 Fahrzeug | 80,10 € |
| Mietwagen Opel Mokka, 7 Tage, über CHECK24 (Originalbeleg nicht mehr auffindbar, Wert orientiert an aktuellen Vergleichspreisen) | 1 Fahrzeug | ca. 187,92 € |
| Grenzüberschreitungsgebühr Bosnien-Herzegowina & Montenegro (ebenfalls geschätzt, s.o.) | 1 Fahrzeug | ca. 50,00 € |
| Unterkunft Lapad, K-Apartments, 2 Nächte | 2 Personen | 139,86 € |
| Busticket Linie 4, Lapad–Pile, einfache Fahrt, 2,50 € p. P. | 2 Personen | 5,00 € |
| Eis am Sunset-Strand | 1 Person | 1,20 € |
| Eis in der Altstadt | 1 Person | 2,50 € |
In Summe rund 567 €, für Flug, Parkplatz, Mietwagen samt Grenzgebühr, Unterkunft und ein paar Kleinigkeiten unterwegs. Zwei Posten stehen dabei mit "ca." in der Tabelle: Mietwagen und Grenzgebühr, weil die Originalbelege von 2025 nicht mehr auffindbar waren und ich sie anhand aktueller Vergleichspreise geschätzt habe. Nicht enthalten sind Verpflegung sowie die beiden Restaurantbesuche, weil dazu keine vollständigen Beträge mehr vorliegen. Was ebenfalls nicht drinsteckt: Stadtmauer, Seilbahn und Lokrum-Bootsfahrt, weil wir keinen der drei Programmpunkte tatsächlich gemacht haben.
Alle Buchungslinks auf einen Blick
- Flüge: trip.com
- Parkplatz Memmingen: Airparks
- Mietwagen: CHECK24
- Unterkunft Lapad: booking.com
- Stadtmauer-Tickets: GetYourGuide
Teil 2 dieser Reise führt uns weiter zu einem Land, das für uns beide komplett neu war – mehr dazu in Kürze.
Und wenn Du beim Lesen gedacht hast „so eine Route will ich auch, aber nicht selbst zusammensuchen": Genau das ist meine Arbeit. Das erste Gespräch kostet nichts.




