Griechisches Inselabenteuer: Athen, Hydra und Santorin
Von Stuttgart aus flogen wir nach Athen – aber nicht, um dort zu bleiben. Unser eigentliches Ziel lag draußen auf dem Wasser: Hydra, eine kleine Insel im Saronischen Golf, die kaum jemand auf dem Schirm hat.
Und Hydra überrascht sofort. Die Insel ist komplett autofrei – keine Autos, keine Motorroller, nichts. Die einzigen Fahrzeuge, die man hier sieht, sind Müllwagen, Krankenwagen und Feuerwehr. Alles andere wird auf dem Rücken von Eseln und Maultieren transportiert – kein Folklore-Gag für Touristen, sondern ganz normaler Alltag. Die Straßen sind unbefestigt, die Wege eng, und überall klopfen Hufe auf Stein. Das klingt nach Postkarte, fühlt sich aber erstaunlich echt an.
Hydra erkundet man zu Fuß – anders geht es nicht. Und das heißt: Stufen. Viele Stufen. Steile Treppen, Kopfsteinpflaster, enge Gassen. Gute Schuhe sind hier Pflicht, aber dafür wird man mit Blicken belohnt, die man so schnell nicht vergisst.
Zurück in Athen nutzten wir einen knappen 24-Stunden-Stopp, um die Stadt im Schnelldurchlauf mitzunehmen. Und ja – an der Akropolis kommt man nicht vorbei. Selbst wenn man nur einen Tag hat, der Parthenon allein ist den Aufstieg wert. Dazu die Aussicht über die Stadt, die sich endlos bis zum Meer erstreckt.
Von Athen ging es weiter nach Santorini. Die weißen Häuser, die blauen Kuppeln, die Caldera – man kennt die Bilder, aber wenn man dann wirklich dasteht, trifft es einen trotzdem. Vom Skaros-Felsen aus hat man einen Blick über die gesamte Caldera, der besonders zum Sonnenuntergang kaum zu toppen ist.
Den berühmten Caldera Trail von Fira nach Oia haben wir uns ehrlich gesagt nicht zugetraut – bei der Hitze und den Höhenmetern war uns ein Mietwagen lieber. Damit haben wir die Insel auf unsere Art erkundet, in unserem Tempo, mit Stopps, wo immer wir wollten. Manchmal ist der klügere Weg eben der mit vier Rädern.






















































