Istanbul

Sultanahmet, Februar 2022

Istanbul-Entdeckung: Zwischen zwei Kontinenten und unendlichen Wundern

Manchmal braucht man keinen Plan. Im Februar 2022 flog ich von Stuttgart nach Istanbul – ohne feste Route, ohne Programm, einfach nur hin.

Am Flughafen stellte ich schnell fest: Die Metro-Anbindung gab es damals noch nicht. Also Taxi. Nicht die eleganteste Lösung, aber sie brachte mich ins Hotel, und mehr brauchte ich in dem Moment nicht.

Kaum eingecheckt, war ich draußen. Istanbul lässt einem keine Wahl – man will sofort los. Die Farben, die Geräusche, die Gerüche auf der Straße, die Mischung aus Gebetsruf und Autohupen und Teelöffeln auf Glas – das ist nichts, was man in Fotos einfängt. Das muss man selbst erlebt haben.

Vom Sultanahmet-Viertel aus lässt sich die Stadt hervorragend zu Fuß erkunden. Hagia Sophia, Blaue Moschee, Topkapi-Palast – alles fußläufig, alles dicht beieinander, und überall dazwischen Straßenkatzen und Simitverkäufer. Wer auf die asiatische Seite will, hat zwei Möglichkeiten: die Metro unter dem Bosporus durch, oder das Boot über das Wasser. Mein Tipp: Nehmt die Fähre, zumindest einmal. Istanbul vom Wasser aus zu sehen, mit der Skyline auf beiden Seiten, ist einer dieser Momente, die hängen bleiben.

Den Großen Basar sollte man sich nicht entgehen lassen – selbst wenn Feilschen nicht dein Ding ist. Die Atmosphäre allein ist den Besuch wert.

Den besten Blick auf die europäische Seite hat man vom Galata-Turm. Und wer das Panorama von der asiatischen Seite sehen will, fährt zum Küçük Çamlıca – dem Fernsehturm Istanbuls, von dem aus man die ganze Stadt überblickt.

Als ich wieder im Flieger nach Stuttgart saß, wusste ich: Ich komme zurück. Dass es nur fünf Monate dauern würde, hätte ich allerdings nicht gedacht.

My Valuable Memorise

DB Travels hilft Dir bei der Planung persönlicher, flexibler und individueller Reisen, die auf Deine Wünsche, Dein Budget und Deinen Reisestil abgestimmt sind.

Folge uns